Der erste Tag im Ausbildungsbetrieb

1. August 2013

 

Mein erster Arbeitstag! Was erwartet mich? Sind die Kollegen nett zu mir? Was für Aufgaben bekomme ich?
All diese Fragen sind mir schon Tage vorher durch den Kopf gegangen und die Nervosität stieg mit jedem Tag mehr an.

Als es am 1. August nun endlich soweit war, bin ich um 8.30 Uhr in die Bank gekommen. Dort habe ich zu allererst meinen Mitauszubildenden Johannes und Julia, die Jahrespraktikantin, kennengelernt. Anschließend wurden wir von Frau Becker und Frau Völker herzlich begrüßt und bei einem kleinen Rundgang durch das Bankgebäude allen Mitarbeitern vorgestellt. Obwohl ich in der 9. Klasse bereits ein Schulpraktikum in der Raiffeisenbank eG Borken absolviert habe, kam mir alles neu vor.
In den ersten zwei Tagen haben wir viele Informationen bekommen. Wie läuft die Ausbildung? Wie verhalte ich mich im Notfall? Wie funktioniert das Computerprogramm? Weiterhin haben wir alle Geschäftsstellen besucht, was ich besonders spannend fand, denn schließlich habe ich bis dahin noch nicht Alle kennenlernen dürfen. Ein Highlight der ersten Tage in der Bank, war sicherlich das gemeinsame Essengehen mit allen Auszubildenden. Auf diese Weise sind wir alle schnell ins Gespräch gekommen, konnten uns kennenlernen und haben uns gut verstanden.

Nach den Einführungstagen bin ich im Service eingesetzt worden. Alle Mitarbeiter nehmen sich sehr viel Zeit für mich, um mir alles genau zu erklären, sodass ich innerhalb kürzester Zeit auch schon kleine Aufgaben selbständig erledigen konnte.
Sehr viel Freude bereitet mir im Service der Kontakt zu Kunden, besonders wenn ich ihnen weiterhelfen kann, weil sie eine Frage haben oder wenn ich einfach einen Auftrag für sie erledigen darf.
Mit Beginn der Ausbildung hat sich sehr viel für mich verändert. Zum einen, weil ich gemerkt habe, dass Arbeit etwas ganz anderes ist als Schule. Zwar ist die Arbeit anstrengender als die Schule, aber meine Arbeit bereitet mir sehr viel Spaß! Besonders schön ist, dass ich sehr viel von dem Erlernten aus der Berufsschule auf die Praxis in der Bank übertragen kann. Die Ausbildung und die Berufsschule werden außerdem von der Raiffeisenbank eG Borken noch weiter gefördert durch einen Innerbetrieblichen Unterricht, der alle vier Wochen stattfindet. Hier können wir Auszubildende Themen und Inhalte aus der Berufsschule, aber auch aus dem Arbeitsalltag, weiter vertiefen und wiederholen. Zu einer vielseitigen Ausbildung trägt auch das Abonnement einer Fachzeitschrift für Auszubildende Bankkaufleute bei.

Zum anderen hat sich sehr viel für mich verändert, weil ich neben der Ausbildung noch ein BA-Studium (Business Administration) in Kassel an der Hessischen Berufsakademie absolviere. Dieses Studium findet zwei- bis viermal wöchentlich Abends nach Feierabend statt. Dadurch habe ich natürlich unter der Woche weniger Zeit als bisher als Schüler. In der Uni sammele ich viel interessantes Tiefenwissen und zudem habe ich so die Möglichkeit zwei qualifizierte Abschlüsse (IHK-Abschluss und Bachelor of Arts) innerhalb von drei Jahren Ausbildungszeit zu erreichen. Toll ist außerdem, dass die Raiffeisenbank eG Borken mich bei diesem Studium voll unterstützt.

Ich freue mich heute schon sehr auf meine verbleibende Ausbildungszeit!

Lisa Hetzel (29.10.2013)

Hallo,

mein Name ist Johannes Stahl, ich bin 19 Jahre alt und habe nach meinem Abitur in Oberurff eine Ausbildung bei der Raiffeisenbank eG Borken begonnen. Dazu entschieden habe ich mich, weil ich mir dort eine Ausbildung erhoffe, die mir alle nötigen Inhalte des Bankengeschäfts lehrt und mir viele andere Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Bis heute kann ich sagen, dass sich meine Erwartungen mehr als erfüllt haben.

Begonnen hat alles am 01.08.2013 mit der Einführungswoche. Dort wurde uns erst einmal die Bank vorgestellt und wir bekamen einen ersten Einblick in das Leben eines Bankers. In der darauffolgenden Woche wurden wir dann in die einzelnen Geschäftsstellen verteilt.
Vor meinem ersten Arbeitstag stellte ich mir viele Fragen. Was wird mich in den nächsten 6 Monaten erwarten? Wie werden mich meine Kollegen aufnehmen? Welche Aufgaben werde ich zukünftig übernehmen?

All diese Fragen und auch etwas Aufregung wurden mir dann aber schnell genommen.
Durch ein erstes Gespräch mit den Kollegen wurde mir auch klar, dass es kein Problem sei mal einen Fehler zu machen und das es am Anfang normal sei, nicht sofort alles zu können. Nach diesem ersten Kennenlernen ging es dann auch sofort los! Ich durfte am Schalter erst einmal zusehen und natürlich viele Fragen stellen. Die anfängliche Angst war wie verflogen. Nach längerem beobachten durfte dann auch ich mich am Schalter versuchen. Man wurde von Kunde zu Kunde sicherer und traute auch sich selbst immer mehr zu. Wenn ein Fehler passierte konnte ich mich auf die Hilfsbereitschaft meiner Kollegen verlassen.
Im Laufe der nächsten Tage und Wochen wurden konnte ich mich immer besser einarbeiten und durfte einige Aufgaben schon selbstständig bearbeiten. Meine Aufgabe war zum Beispiel das Leeren des Briefkastens und die Kontrolle der Überweisungen. So konnte ich mich mit am aktiven Geschäftsleben beteiligen.

Die Arbeit bereitet mir eine Menge Spaß. Man lernt jeden Tag etwas dazu und auch die Integration in das Service Team gelang reibungslos. Meine Kollegen sehen mich als volles Teammitglied an und helfen mir auch bei vermeintlich banalen Fragen gerne weiter.
Somit bestätigt sich meine Meinung nach mehreren Monaten, dass es die richtige Entscheidung war meine Ausbildung bei der Raiffeisenbank eG Borken zu beginnen.

Ich bin gespannt und freue mich auf die Erfahrungen die ich noch sammeln werde! 

Johannes Stahl (12.10.2013)