Vorstandswechsel bei der Raiffeisenbank eG Borken

BORKEN. Der Aufsichtsrat der Raiffeisenbank eG Borken hat Jürgen Schneider in den Vorstand der Genossenschaftsbank bestellt. Zum 1. Januar 2018 hat er die Nachfolge von Wolfgang König angetreten.

Wolfgang König hat die Borkener Genossenschaftsbank zum 31.12.2017, aus gesundheitlichen Gründen, nach über 14-jähriger Vorstandstätigkeit und mehr als 45-jähriger Tätigkeit im Bankensektor – davon über 40 Jahren im genossenschaftlichen Finanzverbund -, verlassen. Er hat in Borken maßgeblich an der strategischen Ausrichtung mitgewirkt und die Bank in einem sicheren Fahrwasser geleitet. König ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt nun wieder in Darmstadt.

Jürgen Schneider ist der Nachfolger von Wolfgang König. Der 53-jährige wurde im Dezember letzten Jahres vom Aufsichtsrat aus der  2. Führungsebene der Raiffeisenbank Borken zum Vorstandsmitglied bestellt. Schneider übernimmt den Betriebsbereich, Vorstandsvorsitzender Christof Wehrum ist weiterhin für die Marktbereiche zuständig.

Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann war Schneider zunächst einige Jahre bei der BHF-Bank in Frankfurt am Main tätig und studierte berufsbegleitend an der Bankakademie in Wiesbaden. 1993 wechselte er zum Genossenschaftsverband, es folgte die Ernennung zum Verbandsprüfer und ein zweites berufsbegleitendes Studium zum Bankbetriebswirt IHK. Nach weiteren Stationen bei der Volksbank Dreieich und der Raiffeisenbank Rodenbach, kam er im Januar 2011 zur Raiffeisenbank eG Borken. Seitdem arbeitet Schneider hier in leitenden Funktionen, zuletzt als Bereichsleiter Betrieb. Mit Jürgen Schneider, der seit 2012 als Prokurist in der Bank tätig ist, tritt ein hochqualifizierter und engagierter Mann mit langjähriger Erfahrung seinen Vorstandsdienst an. Er hat seinen Wohnsitz in Borken und ist hier in vielen Vereinen aktiv.

Jürgen Schneider ist verheiratet, hat zwei Kinder und zählt die Musik (Euphonium), das Segeln und die Fotografie zu seinen Hobbys.

Für den neuen Mann im Vorstand ist die Niedrigzinspolitik neben der Regulatorik und der Digitalisierung das Schlüsselthema der Branche in den nächsten Jahren. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht immer der Kunde: Die Raiffeisenbank ist seit Jahrzehnten in der Region verwurzelt und steht den Kunden und Mitgliedern als verlässlicher Finanzpartner in jeder Lebensphase zur Seite.

Er ist motiviert die erfolgreiche Regionalbank mit seinem Vorstandskollegen weiter voranzubringen. Schneider will somit mitwirken, die künftigen Herausforderungen zum Wohle der Bank zu meistern.

Die Raiffeisenbank eG Borken trotz anspruchsvoller Marktbedingungen auch im Geschäftsjahr 2017 auf Kurs

Die Geschäftszahlen für 2017 zeigen, dass die Bank, trotz  anspruchsvoller Rahmenbedingungen mit niedrigen Zinsen und regulatorischen Vorgaben, weiterhin erfolgreich für ihre Kunden arbeitet. Das Kundenkreditgeschäft konnte hierbei um 8 Mio. EUR, die Kundeneinlagen um 4 Mio. EUR gesteigert werden. Die Bilanzsumme verzeichnet einen leichten Anstieg auf 205 Mio. EUR. Mit 6.784 Mitgliedern zum 31.12.2017 ist die Raiffeisenbank eG Borken auch in diesem Bereich gewachsen. Das Betriebsergebnis vor Bewertung konnte auf Vorjahresniveau gehalten werden und wird zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals verwendet.

Die digitalen Kontaktwege sowie die Service- und Beratungsangebote im Online-Banking werden zunehmend genutzt. Darin sieht die Raiffeisenbank eG Borken den verstärkten Kundenwunsch bestätigt, Bankgeschäfte nicht mehr nur in der Filiale tätigen zu können. Unabhängig hiervon setzt sie weiterhin auf die eigenen Stärken wie Kundennähe und hochwertige, individuelle Beratung.

Auch künftig ist es oberstes Ziel der Genossenschaftsbank, dem Anspruch ihrer Mitglieder und Kunden an einen guten Service, hochqualitative Beratung sowie einen persönlichen, aktiven Ansprechpartner gerecht zu werden. Auch die Unterstützung sozialer, kultureller und sportlicher Belange soll im Jahr 2018 konsequent weitergeführt werden. Knapp 60.000 Euro spendete die Raiffeisenbank eG Borken im vergangenen Jahr an gemeinnützige Projekte und Vereine im Geschäftsgebiet.